Laut aktuellen Statistiken und Umfragen nutzen die meisten Firmen noch Exchange Server 2003. Immerhin spricht das für die Qualität der 2003er Version, und nur wenige haben den Schritt auf Exchange 2007 auf sich genommen.
Aber gibt es wirklich gute Gründe um auf die aktuelle Exchange 2010 Version zu migrieren? Der wichtigste ist mitunter, dass der Standard Support für 2003 Server inzwischen abgelaufen ist.
Hier weitere 10 Gründe weshalb es für Unternehmen sinnvoll ist umzusteigen:
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1. Fortlaufende Replikation
Die Kosten bei einem Ausfall der E-Mail Server sind für Unternehmen inzwischen nicht gerade Peanuts, es gibt Umfragen die von 10.000 EUR die Stunde sprechen. Die fortlaufende Replikation von Datenbanken kann diese Ausfälle auf ein Minimum reduzieren, da bei einem Ausfall direkt auf die nächste Datenbank gesprungen wird, ohne dass der Benutzer viel davon mitbekommt.
2. Virtualisierung
Für viele ein weiterer Sicherheitsfaktor ist die Virtualisierung, welche von Exchange 2010 voll unterstützt wird. Nicht nur dass hier Strom, Hardware, und Klimaanlagen gespart werden können: Fällt ein physikalischer Host aus, so können andere Hosts die virtuelle Maschine weiter betreiben, und das meist wieder ohne dass die Benutzer davon Wind bekommen.
3. Günstigerer Speicher
Glaubt man den Aussagen von Microsoft, so hat Exchange 2010 eine Einsparnis von 70% auf den Festplattenzugriff. Deswegen rät Microsoft auch vom teueren SAN Storage hin zu lokal angebundenen Storage zu wechseln. Auch wer diesen Aussagen nicht ganz traut, leugnen kann niemand dass Festplatten so günstig sind wie selten zu vor.
4. Größere Mailboxen
Folglich dem Prinzip mehr Speicher für weniger Geld erlaubt auch größere Mailboxen für die Benutzer. Zusätzlich ist in Exchange 2010 auch noch ein Archiv-System mit eingebaut worden, in dem die Benutzer Ihre alten Mails weiter ablegen können.
5. Sprachumwandlung in Text
Wer kennt die Situation, dass während eines wichtigen Meetings in der Hosentasche das Handy brummt, da man nicht einfach das Telefonat annehmen kann, lässt man es auf die Mailbox leiten. Mit Unified Messaging in Verbindung mit Exchange 2010, werden solche Mailbox-Nachrichten in die Inbox des Benutzers zugestellt, die aufgenommene Nachricht wird als Musik-Anhang mitgeliefert. Aber es geht noch einen Schritt weiter: Exchange 2010 transkribiert das aufgenommene in Text und fügt das der gleichen E-Mail noch hinzu. So kann man auch getrost während des Meetings einen Blick in seine E-Mails werfen und sieht sofort was die Personen auf die Mailbox gesprochen haben.
6. Reduzierung der Help Desk Kosten
Exchange 2010 hat einige nette Möglichkeiten für den Benutzer eingebaut, die es ihm selbst ermöglichen einige Dinge zu prüfen. So kann der Benutzer selber nachsehen, ob seine E-Mail bei dem Empfänger wirklich angekommen ist, und muss für solche Fragen nicht mehr seinen Help Desk bemühen. Auch Verteilerlisten können nun selbstständig angelegt werden, und die eigenen Informationen im globalen Adressbuch obliegen jetzt auch dem Benutzer.
7. Hochverfügbarkeit
Wie schon in den Punkten 1 & 2 ist einer der wichtigsten Punkte die Hochverfügbarkeit. Mit den sogenannten DAG’s, den Database Availability Groups geht Microsoft den Schritt in die Richtung des immer verfügbaren Servers.
8. Archivierung
PST-Dateien gehören der Vergangenheit an, denn nun gibt es die Archivfunktion, welche in Outlook und in OWA integriert ist. Benutzer haben ihr eigenes Archiv und können dort all ihre wichtigen E-Mails aufbewahren und haben dennoch immer Zugriff darauf.
9. Sonnig mit ein bisschen Wolken
Mit Exchange 2010 kann zum ersten Mal voll in die Cloud gegangen werden. So kann man sich auch hier wieder Hardware, Stom und Kühlungen sparen. Da jedoch die wenigsten Unternehmen diesen Schritt gehen, so gibt es auch die Möglichkeit beides gleichzeitig zu fahren: So hat man einen E-Mail Server On-Premise, also im eigenen Rechenzentrum, und andere E-Mail Server in der Cloud (z.B. für die nicht so gesetzlich relevanten E-Mail Postfächer)
10. Kalenderdaten veröffentlichen
Geht man technisch gesehen mit anderen Unternehmen eine innige Verbindung ein, z.B. die einen bauen das Flugzeug und die anderen den Flughafen, so bietet Exchange eine Föderation an, durch welche es dann auch über Unternehmen hinweg möglich ist, Kalender von den anderen Mitarbeitern einzusehen und selber die eigenen Kalender freizugeben, um eine bessere Koordination zu gewährleisten.
Jetzt müssen die Entscheider diese Hürde nur überwinden und sich von Exchange 2010 überzeugen – dann steht der Migration auch nichts mehr im Wege.
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überzeugende gründe..
werd mir mal ein wechsel vornehmen.und mal meine erfahrungen erleutern.hoffe du hast recht