Um mein Notebook zu schützen, habe ich von meinem Arbeitgeber ein Kensington ComboSaver Lock bekommen. Diesen stellt man per Zahlencode ein, und kann so das eigene Notebook anketten. Ab und zu entlaufen diese Geräte ja mal, hauen einfach ab. Oder sie werden entführt.
Um beiden Fällen vorzubeugen, packte ich also das Kensington Lock direkt aus, machte es unter dem Tisch fest, friemelte das Kabel durch den Kabelschlitz, und wollte daraufhin den Code einstellen und das Notebook anketten.
Hier zeigt sich das typische männliche Alpha-Tier verhalten besonders gut: Erstmal machen, und dann feststellen: Hätte man doch lieber mal in die Anleitung gesehen. Dort steht das am hinterem Ende das sogenannte “Reset Tool” hängt, mit dem man den neuen Code einstellt.
Blöd nur dass dieses Ende bereits unter dem Tisch war. Um größeren Aufwand zu vermeiden, versuchte ich ohne alles wieder abzumachen, das Reset-Tool und das eigentliche Schloss zusammenzuführen. Bei diesem Prozess rutschte mir allerdings das Reset-Tool wieder raus, und es ist nun irgendeine der 10.000 Möglichkeiten eingestellt. Nur welche das weiß keiner.
Dadurch hat sich aber auch ein kleiner Volkssport im Büro entwickelt, jeder versucht es zu knacken, googelt, schaut Youtube-Videos “How to break a Kensington Lock”, sogar die Gabel-Methode wurde schon angewandt:
Geholfen hat bis jetzt noch nichts.
Laut Kensington Support erhalte ich auch meinen Hilferuf binnen 24 Stunden Antwort. In der Zwischenzeit habe ich eine Büro-interne Lotterie veranstaltet:
Wer den richtigen Code rausfindet, jeder darf einmal tippen, dem zahle ich ein Mittagessen. Ja ist nicht der tollste Preis, aber mal sehen
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